Unsere Füße sind das natürlichste Verkehrsmittel. Daher legen die Wiener:innen auch ein Drittel ihrer Wege zu Fuß zurück. Wien gestaltet Wege, Straßen und Plätze so, dass das Zu-Fuß-Gehen sicher, angenehm und einfach ist. Hier findest du Tipps, Angebote und Informationen für deinen Weg zu Fuß durch das schöne Wien.
Zu-Fuß-Gehen
Gratis Angebote und Services
Wien zu Fuß-App
Wer geht am meisten in Wien?
Mit der Wien zu Fuß-App kannst du deine gesammelten Schritte gegen kleine Geschenke und Gutscheine eintauschen. Du magst Challenges? Dann vergleiche deine Schritte mit anderen Nutzer:innen im Ranking deines Bezirks oder in ganz Wien und sichere dir einen Platz ganz oben.
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In jedem Wiener Bezirk
Mit den Grätzl-Rallyes lernen Kinder die Wiener Bezirke besser kennen. Für jeden Bezirk wurde eine eigene Grätzl-Rallye entwickelt. Angelehnt an Schnitzeljagden wird einer Spazierroute gefolgt. Dabei wird die Umgebung bewusst wahrgenommen und am Weg spannende und lustige Rätsel gelöst. Die Kinder erleben so eine abenteuerliche Entdeckungstour.
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Geführte Spaziergänge in Wien
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Verkehrsregeln einfach erklärt
Zebrastreifen / Schutzweg
Bei Zebrastreifen haben Fußgänger:innen Vorrang. Wie gegenüber anderen Verkehrsteilnehmer:innen haben Zu-Fuß-Gehende auf dem Schutzweg auch gegenüber Radfahrer:innen Vorrang. Fußgänger:innen sollten sich nicht auf ihr Vorrecht auf dem Schutzweg verlassen.
Falls Fußgänger:innen nachdem sie die Fahrbahn auf einem Schutzweg überquert haben, einen auf dem Gehsteig markierten Radweg queren müssen, haben die Radfahrenden Vorfahrt. Wenn jedoch der Schutzweg über den Radweg weitergeführt wird, haben die Fußgänger:innen Vorrang.
Unsichtbarer Schutzweg für Kinder
Wer auf der Fahrbahn unterwegs ist, muss es Kindern immer möglich machen, dass diese sicher und unbehindert die Fahrbahn überqueren können. Wenn nötig, muss angehalten werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich Kinder auf einem Schutzweg befinden oder die Fahrbahn ohne Schutzweg überqueren wollen und ob sie beaufsichtigt oder unbeaufsichtigt sind. Dieser Vorrang gilt bereits dann, wenn Kinder die Fahrbahn noch gar nicht betreten haben, sondern es bloß erkennbar ist, dass sie diese überqueren wollen. Für Kinder ist in dem Fall gesetzlich keine exakte Altersgrenze definiert.
Ampelanlagen mit akustischen und taktilen Querungshilfen
Fast alle Ampelanlagen in Wien sind mit Zusatzeinrichtungen für sehbehinderte und blinde Menschen ausgestattet. Neben akustischen Signalen unterstützen tastbare Schilder und Bodenrillen beim sicheren Überqueren der Straße.
Die taktilen Bodeninformationen - sogenannte Blindenleitsysteme - führen von der nächstgelegenen Hausmauer oder Rasenkante zu den Ampelmasten am Straßenrand.
Das sogenannte Auffindungssignal (Ticken während der Rotphase im Sekundentakt) hilft ebenfalls dabei, das Anmeldegerät zu finden. Auf der Unterseite des Anmeldegeräts befindet sich ein Vibrationspfeil, der die Richtung zum Überqueren der Straße anzeigt und gleichzeitig die Anforderungstaste für die akustische Freiphase ist. Tastbare Schilder auf den Anmeldegeräten zeigen an, wie viele Fahrstreifen zu überqueren sind. Schaltet die Fußgänger:innen-Ampel auf Grün, aktiviert sich das akustische Freigabesignal, das schneller tickt als das Auffindungssignal.
Ampeln und Räumzeiten
Ampeln für Fußgänger:innen sorgen dafür, dass Straßen sicher überquert werden können. Die Räumphase ist die Zeit, die es braucht, um eine Kreuzung nach dem Grünblinken zu verlassen. Springt die Fußgänger:innen-Ampel auf Rot, beginnt die Räumphase. Diese dient dazu, die Kreuzung gesichert zu verlassen. Bevor der Querverkehr grünes Licht erhält, bleibt genügend Zeit zum sicheren Verlassen der Fahrbahn. Zu-Fuß-Gehende haben hier das Recht, die Kreuzung ohne Hektik zu verlassen.
Schneeräumung und Winterdienst
In Wien ist genau geregelt, wer wo Schnee räumen muss.
- Für Gehsteige, Stiegen sowie Straßen sind grundsätzlich die Eigentümer:innen der anliegenden Häuser zuständig.
- Für öffentliche Gehsteige, Straßen und wichtige Radwege ist die Stadt Wien zuständig.
- Für die Stationsbereich der Öffis sind die jeweiligen Verkehrsunternehmen zuständig.
- Für die Autobahnen, Schnellstraßen und die Nordbrücke ist die ASFINAG zuständig.
Alle Details und Tipps zur Schneeräumung und dem Winterdienst findest du hier.
Bildnachweis: Sebastian Philipp
12 Stunden LiDo 2026
Nach drei erfolgreichen Jahren heißt es auch 2026 wieder: Schuhe schnüren und loswandern! Der große Wandertag rund um Floridsdorf und Donaustadt geht in die 4. Runde und lädt am Samstag, 10. Oktober 2026, von 08:00 bis 20:00 Uhr zu einem ganz besonderen Erlebnis ein.
Bildnachweis: Sebastian Philipp
So wird Fußverkehr in Wien geplant
Die Infrastruktur für das Zu-Fuß-Gehen in Wien wird laufend verbessert. Fußverkehrsplanung schafft sichere und direkte Wege, barrierefreie Verbindungen, schöne Aufenthaltsorte und vieles mehr.
Bildnachweis: Sebastian Philipp
So macht der Schulweg Spaß
Die Stadt Wien setzt wichtige Maßnahmen, um die Schulwegsicherheit zu erhöhen. Deshalb bekommt Wien immer mehr Schulstraßen. Auch du kannst Vorschläge für neue Schulstraßen bei uns einreichen.
Baustart für den Ring
Ab 1. Oktober: E-Mopeds auf Radwegen verboten
Wienfluss(rad)weg endlich durchgängig ruckelfrei
Kontakt
Mobilitätsagentur Wien GmbH
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