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Äußere Mariahilfer Straße

Die neugestaltete Äußere Mariahilfer Straße mit einem frisch asphaltierten und markierten Radweg sowie verbreiterten, hell gepflasterten Gehbereichen. Entlang der Straße befinden sich Geschäfte, Lokale, Bäume, begrünte Flächen, Sitzbereiche und ein Haltestellenhäuschen. Bildnachweis: Stadt Wien/Martin Votava

Äußere Mariahilfer Straße wird zum grünen Boulevard

Die Äußere Mariahilfer Straße wird Schritt für Schritt erneuert. Ziel ist eine angenehmere, grünere und sicherere Straße für alle: für Fußgänger:innen, Radfahrer:innen, Öffi-Nutzer:innen, Anrainer:innen, Betriebe und Besucher:innen. 

Durch beite Gehsteige, viele neue Bäume und Grünflächen, einem Radweg und vielen Platzerln entsteht eine neue Straße, auf der sich die die Menschen gerne aufhalten. 

Der erste Abschnitt zwischen Gürtel und Clementinengasse wurde bereits fertiggestellt. Seit Frühjahr 2026 folgt der zweite Abschnitt bis zur Anschützgasse. Danach wird auch der Bereich bis zur Schloßallee umgestaltet. 

Mehr Platz für Gehen, Radfahren und Aufenthalt

Die Äußere Mariahilfer Straße wird künftig als Einbahn stadtauswärts geführt. Dadurch entsteht mehr Platz für breite Gehsteige, sichere Radwege, Grünflächen und kleine Platzerl. 

Ein zentraler Teil der Umgestaltung ist ein baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg. Er macht das Radfahren komfortabler und sicherer. Gleichzeitig werden die Gehsteige deutlich verbreitert – stellenweise auf bis zu 5 Meter. 

Dadurch entsteht Platz zum Flanieren, Einkaufen, Ausruhen und Begegnen.

Öffis behalten freie Fahrt

Die Straßenbahnlinien 52 und 60 sind wichtige Verbindungen im 15. Bezirk und zum Westbahnhof. Deshalb behalten die Straßenbahnen ihren eigenen Gleiskörper. 

So können die Öffis weiterhin zuverlässig und ohne zusätzliche Verzögerungen unterwegs sein.

Erster Abschnitt ist fertig

Der erste Abschnitt zwischen Gürtel und Clementinengasse wurde bereits fertig gebaut.  

Im ersten Abschnitt wurden unter anderem umgesetzt: 

  • ein 3,5 Meter breiter Zwei-Richtungs-Radweg 
  • bis zu 5 Meter breite Gehsteige 
  • 19 neue Bäume 
  • mehr als 800 Quadratmeter zusätzlicher Grünraum 
  • mehrere Hochstammsträucher und Grüninseln 
  • 16 neue Sitzgelegenheiten 
  • 5 Nebelstelen und 3 Bodendüsen zur Abkühlung 
  • mindestens 50 neue Radabstellplätze 

Durch die neue Einbahnführung wird auch der Verkehr im Grätzl rund um die Clementinengasse beruhigt.

Zweiter Abschnitt im Frühjahr 2026 gestartet

Seit dem Frühjahr 2026 wird der Bereich von der Clementinengasse bis zur Anschützgasse umgestaltet. Auch hier wird die Straße zur Einbahn stadtauswärts. Dadurch entsteht Platz für weitere 700 Meter komfortablen Zwei-Richtungs-Radweg. 

Auch Fußgänger:innen profitieren: Die Gehsteige werden verbreitert, neue Plätze entstehen und die Straße bekommt deutlich mehr Grün. 

Geplant sind unter anderem: 

  • 45 neue Bäume 
  • rund 1.300 Quadratmeter zusätzliche Begrünung 
  • neue Sitzmöbel und kleine Aufenthaltsbereiche 
  • ein Wasserspiel 
  • 13 Nebelstelen 
  • 6 Trinkhydranten mit Wiener Hochquellwasser 

Die neuen Grünflächen helfen außerdem dabei, Regenwasser besser aufzunehmen. Das Wasser kann versickern und den Bäumen beim Wachsen helfen.

Ausblick auf die Umgestaltung

Zustand vor dem Umbau Bildnachweis: ZOOMVP/Mobilitätsagentur Wien Nach dem Umbau Bildnachweis: ZOOMVP/Mobilitätsagentur Wien

Schwendermarkt wird attraktiver 

Auch der Bereich rund um den Schwendermarkt wird im Zuge der Umgestaltung verbessert. Der Markt zählt zu den ältesten Märkten Wiens und ist heute ein beliebter Treffpunkt im Viertel. 

Neue Bäume und Grünflächen werden den Bereich angenehmer und schöner machen. Cafés, Lokale und Marktstände gewinnen von einer grüneren Umgebung, die zum Besuch einlädt. 

Clementinengasse wird zur Grätzloase 

Ein besonderes Glanzstück im zweiten Abschnitt ist die Clementinengasse. Sie wird zur Sackgasse und deutlich aufgewertet. 
Geplant sind dort: 

  • ein zusätzlicher Baum 
  • neue Grünflächen 
  • ein Wasserspiel 
  • ein Trinkhydrant 
  • neue Sitzmöbel 
  • eine sogenannte Liegewelle zum Ausruhen 

So wird aus der Seitengasse ein kleiner, ruhiger Aufenthaltsort im Grätzl.

Dritter Abschnitt folgt danach

Nach dem zweiten Abschnitt wird auch der Bereich von der Anschützgasse bis zur Schloßallee erneuert. Am Ende entsteht eine fast zwei Kilometer lange und begrünte Verbindung zum Radeln und Zu-Fuß-Gehen im Westen Wiens. 

So wird die Äußere Mariahilfer Straße zu einer schöneren und sehr viel angenehmeren Straße. Eine Straße, die besucht wird und auf der gelebt wird.

Wünsche der Bürger:innen wurden einbezogen

Vor der Umgestaltung wurden die Bewohner:innen und Geschäftstreibenden befragt. Die Ergebnisse waren klar: Gewünscht wurden mehr Grünflächen, Plätze und Aufenthaltsbereiche und eine bessere Radinfrastruktur. 

Diese Wünsche werden nun Schritt für Schritt umgesetzt. Die Äußere Mariahilfer Straße wird damit sicherer, kühler, grüner und angenehmer für alle, die hier wohnen, arbeiten, einkaufen oder unterwegs sind.

Kontakt

Mobilitätsagentur Wien GmbH 
Große Sperlgasse 4, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 4000 49900
E-Mail: office@mobilitaetsagentur.at
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 08.30-12.00 und 13.00-17.00 Uhr; Freitag: 08.30-12.00 und 13.00-15.30 Uhr

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