Der Radweg kann in beide Richtungen befahren werden und verbindet die bestehenden Radwege entlang des Donaukanals. Damit ist eine wichtige Lücke zwischen der Leopoldstadt und der Brigittenau geschlossen.
Sicherer und bequemer unterwegs
Bisher mussten Radfahrende in diesem Abschnitt die Straßenseite wechseln. Dieser Umweg fällt nun weg. Der neue Radweg schließt direkt an die bestehenden, baulich getrennten Radwege in der Oberen Donaustraße an.
Auch zu Fuß wird das Queren der Straße einfacher und sicherer. Vorgezogene Gehsteige sorgen an Kreuzungen für bessere Sicht.
Mehr Bäume und Grünflächen
Die Umgestaltung bringt auch mehr Grün in das Grätzl. Ab Herbst 2026 kommen hinzu:
- 12 neue Bäume
- rund 170 Quadratmeter neue Grünflächen
- 24 neue Radabstellplätze
Nach Abschluss der angrenzenden Hochbauarbeiten gegenüber dem Wettsteinpark sollen weitere Bäume und Grünflächen folgen.
Kostengünstige Bauweise
Der Radweg wurde in sogenannter Leichtbauweise errichtet. Dabei bleibt er auf der Höhe der Straße. Vom Autoverkehr wird er durch Parkplätze, Grünflächen, Baumpflanzungen und einen markierten Schutzstreifen getrennt.
Diese Bauweise ist kostengünstiger und wurde in Wien bereits erfolgreich eingesetzt – etwa am Neubaugürtel, an der Nordbergbrücke und in der Leopold-Ferstl-Gasse.
Vor dem Bau des Radwegs hat die MA 31 – Wiener Wasser außerdem die Wasserleitungen in der Oberen Donaustraße erneuert. So waren die Arbeiten gebündelt und es war nur eine Baustelle notwendig.
Wien baut das Radwegenetz weiter aus
2026 setzt die Stadt Wien 33 neue Radverkehrsprojekte um. Insgesamt entstehen rund 12,5 Kilometer neue Radwege und weitere Verbesserungen für den Radverkehr. Ein Schwerpunkt liegt darauf, Lücken im bestehenden Netz zu schließen.
Weitere Informationen und eine interaktive Karte gibt es auf der Projektkarte.